PfingstRausch: Haaner Kulturszene zeigt ihre Vielfalt

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Rocken sich warm für den PfingstRausch: (v.l.:) Daniela Kaina (Kulturverein Alte Pumpstation), Dieter Jürgens (Rockin’ Rooster Club), Udo Vierdag (Stadt-Sparkasse Haan), Thomas Krautwig und Katharina Stashik (Musikschule Haan), Elmar Jünemann (Stadt Haan) und Klaus Eisner (EisnerSound).
Foto: Heiko Richartz/Pressebüro RTZ

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Haan. In knapp einem Monat beginnt das neue, aufsehenerregende Haaner Festival PfingstRausch, bei dem die örtliche Kulturszene insgesamt fünf Tage lang zeigt, dass in dieser kleinen Stadt Großartiges möglich ist.

Federführender Organisator und Initiator ist Thomas Krautwig. Der 50-Jährige hatte im Jahr 2014 die Leitung der Haaner Musikschule übernommen und bereits zu jenem Zeitpunkt angekündigt, neue Angebote schaffen zu wollen. „Insbesondere im Fachbereich Rock, Pop und Jazz habe ich gemeinsam mit dem Kollegium weiteres Potenzial entdeckt, welches wir ausschöpfen wollten, ohne aber die  bisherigen Schwerpunkte zu vernachlässigen“, so Krautwig.

Aus seinen Überlegungen entstand die Idee, ein einwöchiges Festival ins Leben zu rufen, das es den unterschiedlichen Kräften in Haan ermöglicht, Kultur auf mehreren Ebenen und  an verschiedenen Orten  zu präsentieren, naturgemäß mit Musik im Mittelpunkt. Von diesem Konzept begeistert, sagte die Stadt-Sparkasse Haan unbürokratisch Mittel und Unterstützung  zu. Dass das Geldinstitut im angepeilten Zeitraum, der Woche vor Pfingsten, zum dritten Mal nach 2010 und 2012 ein Open-Air-Konzert mit der BigBand der Bundeswehr geplant hatte, erwies  sich als glückliche Fügung.

Engagierte Mitstreiter fand Krautwig in seiner Stellvertreterin, Katharina Stashik, und  Petra Bräcklein, Vorstandsmitglied des Trägervereins der Musikschule, in Dieter Jürgens und Frank Piontkowski vom Vorstand des Rockin‘ Rooster Musikclub Haan e.V. sowie in Elmar Jünemann, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur der Stadt Haan, und in dem Haaner Eventmanager Klaus J. Eisner. Ebenfalls schnell überzeugt waren Jochen Füge und Jochen Siebel vom Kulturverein Alte Pumpstation Haan e.V., einen Abend des Veranstaltungsreigens zu füllen.

Den ersten Rausch spendiert die Stadt-Sparkasse Haan am Dienstag, 10. Mai, ab 20 Uhr auf dem Neuen Markt, die zum nunmehr dritten Mal ein Open Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr durchführt.

 

Am Mittwoch, 11. Mai, ab 19 Uhr, gestaltet den zweiten Rausch in der Alten Pumpstation, Zur Pumpstation 2, das Matthias Keul Quartett mit einer Mischung aus Jazz und World Music zu afrikanischen und orientalischen Rhythmen.

 

Lernende der Musikschule Haan berauschen am Donnerstag, 12. Mai, ab 18.30 Uhr im  Forum im Dieker Carré, Dieker Straße 69. Ensembles aller Altersklassen führen in ungewöhnlichen Besetzungen Rock, Pop und Jazz auf.

 

In der Kulturhalle des Rockin’ Rooster Club an der Dieselstraße 5 steht der vierte Rausch auf dem Plan. Hier formieren sich am Freitag, 13. Mai, ab 19 Uhr fünf erfahrene Studio- und Bühnenprofimusiker zur Session-Combo „Papalagi“ und lassen vor dem Publikum eine musikalischen Weltreise durch aller Herren Länder entstehen.

 

Ein musikalischer, kultureller und kulinarischer Vollrausch schließlich ist am Samstag, 14. Mai, auf vier Bühnen und an zahlreichen Ständen entlang der Kaiserstraße zwischen Windhövel und Alter Markt zu erwarten: Das traditionelle Bürgerfest,  bei dem sich ab 11 Uhr örtliche Vereine und Institutionen präsentieren und zum Teil die Bühnen nutzen, sowie übergangslos ab 15 Uhr ein umfangreiches Musikprogramm verschmelzen zur gigantischen Straßenparty. Zuständig für die Organisation des so in einen neuen Rahmen versetzten Bürgerfestes ist Elmar Jünemann: „Wir freuen uns über bislang 25 Anmeldungen, die das beliebte Event thematisch und kulinarisch mit Leben füllen. Bis zur Veranstaltungswoche sind wir für Nachmeldungen offen“, sagt er. Dieter Jürgens koordiniert den musikalischen Teil des PfingstRausch-Straßenfestes. Er verrät: „Das Programm umfasst rund 30 Acts. Von Nachwuchsbands bis zu alten Hasen lassen Musiker örtlicher und überregionaler Herkunft Frequenzen ohne Grenzen erklingen. Mit dabei sind unter anderem Singer/Songwriter und Cover-Combos, Big-Bands und ein Orchester, Schüler- und Bluesrock-Ensembles sowie Folk-, Jazz-, Metal- und Hardrock-Formationen.“

 

Und wenn das Straßenfest gegen 22 Uhr verklingt, ist das Ende noch lange nicht abzusehen: Die örtliche Gastronomie steht an den Zapfhähnen parat und Henry Hartmann, Wirt des „Becherhus“ an der Kaiserstraße 47, lädt ein zur Aftershow-Party – mit einer weiteren Band.

 

Ausführliche Informationen, unter anderem zu den auftretenden Künstlern, sind zu finden auf der Homepage www.pfingstrausch.de und unter www.facebook.com/pfingstrausch.de